Alle Menschen haben laut der World Health Organization (WHO) ein Anrecht auf ein Höchstmaß an Gesundheit und eine adäquate Gesundheitsversorgung. Aber nicht alle Menschen können dieses Recht gleichermaßen nutzen. Trans* Menschen erfahren im Vergleich zu cis Menschen ungleiche Gesundheitschancen. Sie haben generell ein hohes Diskriminierungsrisiko, v. a. im Gesundheitswesen, wodurch ihre Gesundheit gefährdet wird. Sie sind intersektional und vielfältig Diskriminierung, „minority stress“ und Normierungen ausgesetzt und gelten deshalb als vulnerable Zielgruppe.
Daher war es das Anliegen des Projekts ‚Gesundheitsförderung in Lebenswelten von trans* Menschen‘, auf Basis wissenschaftlich generierter und evidenzbasierter Daten der Frage nachzugehen, wie die Gesundheit von trans* Menschen in ihren Lebenswelten gefördert werden kann.
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