Unter Geschlechtsausdruck versteht man die Tatsache, dass sich jeder Mensch durch Kleidung, Frisur, Gestik, Verhalten, Berufswahl, Hobbies, Freundeskreis und viele andere Dinge für Dritte mehr oder weniger „weiblich“, „männlich“ oder auch „neutral“ darstellt. Der Geschlechtsausdruck hat allerdings nichts mit der Geschlechtsidentität der betreffenden Person zu tun. Vor dem Coming-out einer TIN-Person stimmen Geschlechtsausdruck und Geschlechtsidentität meist absolut nicht überein. Mit dem äußeren Coming-out ändert die Person meist auch ihren Geschlechtsausdruck und passt ihn dem geäußerten Geschlecht an, nicht zuletzt um den für weiterreichende Maßnahmen erforderlichen Alltagstest (das Leben im selbst geäußerten Geschlecht) zu beginnen.

Geschlechtsikongruenz in der Psychotherapie: Leitliniengerechte Begleitung erwachsener trans* Personen – Fortbildung 06./07.10.2026
Die zweitägige Fortbildung bietet einen fundierten Einblick in die psychotherapeutische Begleitung von trans* Personen und vermittelt praxisrelevante Kompetenzen für den therapeutischen Alltag. Ziel ist es, Psychotherapeut*innen dazu zu befähigen, trans* Personen entsprechend aktueller Leitlinien professionell zu begleiten. Neben einer Einführung in geschlechtliche Vielfalt und die Auswirkungen von Diskriminierung auf die