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Schlagwort: Coming-out

Church
News
Jason Jost

Ein tiefergehendes Verständnis von „Out in Church“

Am Mittwoch, 6. April, 19.30 Uhr, gibt es bei einer Podiumsdiskussion in Preungesheim ein Update zu „Out in Church“. Denn seit der Ausstrahlung der ARD-Dokumentation Ende Januar ist bereits manches passiert. FRANKFURT. – Als die Initiative „Out in Church“ Ende Januar mit ihrem kollektiven Outing an die Öffentlichkeit ging, zeigten viele Menschen sich erschüttert ob des Leides der Betroffenen. 118 LGBTQIA+-Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der katholischen Kirche arbeiteten, berichteten damals in der ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ von ständigem Druck, Versteckspielen und der Angst, alles zu verlieren.Nun gibt die Pfarrei Sankt Franziskus (Ort: Gemeindezentrum der Kirche Sankt Christophorus,

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Geschlechtsausdruck

Unter Geschlechtsausdruck versteht man die Tatsache, dass sich jeder Mensch durch Kleidung, Frisur, Gestik, Verhalten, Berufswahl, Hobbies, Freundeskreis und viele andere Dinge für Dritte mehr oder weniger “weiblich”, “männlich” oder auch “neutral” darstellt. Der Geschlechtsausdruck hat allerdings nichts mit der Geschlechtsidentität der betreffenden Person zu tun. Vor dem Coming-out einer TIN-Person stimmen Geschlechtsausdruck und Geschlechtsidentität meist absolut nicht überein. Mit dem äußeren Coming-out ändert die Person meist auch ihren Geschlechtsausdruck und passt ihn dem geäußerten Geschlecht an, nicht zuletzt um den für weiterreichende Maßnahmen erforderlichen Alltagstest (das Leben im selbst geäußerten Geschlecht) zu beginnen.

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Geschlechtsidentität

Unter Geschlechtsidentität versteht man die von einer Person in ihrem Innersten gefühlte und gewusste Zugehörigkeit (oder auch nicht-Zugehörigkeit) zu einem von der Person selbst bestimmten Geschlecht. Diese Identität wird von Person mit dem inneren Coming-out zum ersten Mal bewusst und von ihr als Tatsache hingenommen. Die Geschlechtsidentität hat allerdings nichts mit dem Geschlechtsausdruck der betreffenden Person zu tun. Vor dem äußeren Coming-out einer TIN-Person stimmen Geschlechtsausdruck und Geschlechtsidentität meist absolut nicht überein. Beim äußeren Coming-out äußert die Person ihre bis dorthin noch verheimlichte wahre Geschlechtsidentität zum ersten Mal gegenüber einer*m Dritten und ändert dann auch meist ihren Geschlechtsausdruck.

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Coming-out, äußeres

Nachdem einer Person ihre geschlechtliche Identität beziehungsweise sexuelle Orientierung bewusst wurde (inneres Coming-out), kann nach einer mehr oder weniger langen Zeitspanne das äußere Coming-out, das Öffentlich-Machen dieser Erkenntnis (engl.: going public), folgen. Oft spricht man auch nur von einem “Coming-out” und lässt das Wort “äußere” weg. Mit dem äußeren Coming-out kann für trans* Personen auch die Phase des Alltagstests beginnen, dann nämlich, wenn Sie durchgängig in allen sozialen Bezügen in der angestrebten Geschlechtsrolle lebt.

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Coming-out, inneres

Das innere Coming-out bezeichnet den Prozess des Sich-Bewusstwerdens der eigenen geschlechtlichen Identität bzw. sexuellen Orientierung. Nach einer mehr oder weniger langen Zeitspanne kann dann das äußere Coming-out, das Öffentlich-Machen dieser Erkenntnis, folgen. Manche Menschen haben aus den verschiedensten Gründen allerdings nie ein äußeres Coming-out. Wird ganz allgemein von einem “Coming-out” gesprochen, ist meist das äußere Coming-out damit gemeint.

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Deadname, deadnaming

Der “Deadname” einer TIN Person ist der ihr in Unkenntnis ihrer wahren Geschlechtsidentität bei der Geburt gegebene Vorname. Er passt nicht zur geäußerten Geschlechtsidentität und wurde deshalb durch einen passenden Namen ersetzt. Das Ansprechen einer solchen Person mit ihrem alten, ursprünglichen Vornamen bezeichnet man als “deadnaming”, missachtet das Selbstbestimmungsrecht der so angesprochenen Person und kommt einem Fremdouting gleich. Der Ergänzungsausweis der dgti e.V. verhindert dieses Deadnaming, indem er ein Dokument zur Verfügung stellt, auf dem der Vorname dokumentiert ist, der der geäußerten Geschlechtsidentität des Ausweisinhabenden entspricht.

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Vorstellung dgti
dgti e.V.

Gründungsmitglieder

Die dgti wurde am 28. Juni 1998 in Köln gegründet. 10 Menschen hatten eine Vision: Helma Katrin Alter wurde im Februar 1945 auf der Flucht als “ganz normaler Junge” geboren. Im Sommer 1994 schaffte sie es, eine Brücke zwischen ihrer weiblichen Psyche und der bis dahin gelebten männlichen Sozialisierung zu schlagen. Fortan lebte sie entsprechend ihrer selbst empfundenen Geschlechtsidentität. Schon Ende 1994 begann sie mit der psychosozialen Beratung und Betreuung von Betroffenen sowie mit der Weiterbildung für Ärzte und Psychologen zum Thema Transidentität. Sie arbeitet derzeit aktiv als Delegierte der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) für den Unterbezirk Köln sowie als

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Beratung
dgti e.V.

Kinder und Eltern

Beratung für Eltern/Sorgeberechtigte und Kinder/Jugendliche Wenn Kinder/Jugendliche in der Familie äußern, dass sie sich mit dem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht unwohl fühlen, kann das zu großen Irritationen, Unsicherheiten und Ängsten führen. Wenn sie sich nicht stereotyp verhalten, bedeutet das zwar noch lange nicht, dass sie trans* sind, es könnte aber ein versteckter Hinweis darauf sein. Wie sollen Eltern/Sorgeberechtigte damit umgehen? Ansprechen oder schweigen? „Laufen lassen“ oder gezielte Angebote machen? Wie werden Kita, Schule, Ausbildungsstelle mit meinem Kind zukünftig umgehen? Diese Sorgen und Fragen und viele mehr sind plötzlich zu besprechen und zu lösen. Unsere Berater*innen bieten in diesen Situationen

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