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Himmelblau und Rosarot? Pädagogischer Umgang mit queerfeindlichen und antifeministischen Narrativen.

Himmelblau und Rosarot? Umgang mit antifeministischen und queeren Feindseligkeiten.
Fortbildungen für Fachkräfte

Am 9. Juli 2024 findet im Haus der Jugend in Mainz eine besondere für Pädagog*innen, Lehrkräfte und andere Fachkräfte, die sich für Themen rund um und Inklusion interessieren.

Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Familien, , Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz lädt der Arbeitskreis Rheinland-Pfalz der e. V. zum

Fachtag „Himmelblau und Rosarot?
Kontextbezogener Umgang mit antifeministischen Narrativen und Queerfeindlichkeit in pädagogischen Handlungsfeldern“ ein.

Datum: 09. Juli 2024
Zeit: 08:45 – 15:00 Uhr
Ort: Haus der Jugend, Mitternachtsgasse 8, 55116 Mainz

Der Fachtag zielt darauf ab, das Wissen über die Verknüpfungen zwischen , und gesellschaftlichen Debatten zu vertiefen. Darüber hinaus sollen konkrete Handlungsoptionen für den pädagogischen Alltag erarbeitet werden. Dieses Wissen ist essentiell, um eine inklusive und gerechte Gesellschaft zu fördern.

Das Programm beginnt um 9:00 Uhr mit einer Begrüßung durch die dgti, gefolgt von einem Impulsvortrag von Hannah Engelmann-Gith über Queerfeindlichkeit im gesellschaftlichen Kontext. Ein weiterer Impulsvortrag beleuchtet die Alltagsdiskriminierung von queeren Personen an Schulen. Highlight des Tages ist die Podiumsdiskussion mit Experten wie Annette Diehl vom Frauennotruf Mainz und weiteren Fachleuten, die Best-Practice-Beispiele aus der Praxis vorstellen.

Nach einer Mittagspause werden verschiedene Workshops angeboten. Diese behandeln Themen wie Geschlechtervielfalt in der Schule, Empowerment für pädagogische Fachkräfte und queersensible Jugendhilfe. Die Workshops bieten eine Plattform für den Austausch und die Entwicklung neuer Ansätze, die direkt in den pädagogischen Alltag integriert werden können.

Zum Abschluss des Fachtags werden die Ergebnisse der Workshops präsentiert, gefolgt von einer Abschlussrunde. Ein ganztägiges Catering sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmenden.

Der Fachtag ist eine wichtige Gelegenheit für Fachkräfte, ihr Wissen zu erweitern, Netzwerke zu knüpfen und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln, um Diskriminierung aktiv entgegenzutreten. Anmeldungen sind für einen Beitrag von 65 € möglich, wobei Ermäßigungen unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung stehen. Engagieren Sie sich für eine inklusive Gesellschaft und nehmen Sie an diesem wichtigen Fachtag teil!

PROGRAMM

8:45 Ankommen 

9:00 Begrüßung durch die dgti 

9:30 Impulsvortrag: Queerfeindlichkeit im gesellschaftlichen Kontext  
(Hannah Engelmann-Gith) 

10:30 Impulsvortrag:  
Zum Erleben von queerfeindlicher Alltagsdiskriminierung an Schulen  

11:00 kleine Pause 

11:10 Podiumsdiskussion:  
Best Practice aus der Praxis mit Annette Diehl (Frauennotruf Mainz),
Diana Gläßer (AS LSBTI* Polizei RLP), Julia Monro (Beraterin und Referentin für geschlechtliche Vielfalt) sowie ein Elternteil  

12:00 Mittagspause  

13:00 Workshops 

14:30 Kaffeepause 

14:45 Abschlussrunde und Präsentation der WS-Ergebnisse

Es wird ein ganztägiges Catering angeboten! 

Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen, Lehrkräfte und alle am Thema Interessierte Fachkräfte. Die Veranstaltung wird ermöglicht mit der freundlichen Förderung des Ministeriums für Familien, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz.

Workshops: 

WS1: Geschlechtervielfalt in der Schule (Hannah Engelmann-Gith) 

Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen können viel tun, um ein offenes Schulklima zu stärken. Was sagen Studien über wirkungsvolle Mittel – und was heißt das für meine Handlungsmöglichkeiten im Alltag? Diese Fragen besprechen wir im Workshop. 

WS 2: Empowerment für pädagogische Fachkräfte (Imke Klein) 

Manchmal sind es subtile Andeutungen, ein scheinbar harmloser Witz oder ein bestimmter Tonfall in einem Gespräch, der uns verunsichert. Manchmal treten queerfeindliche und genderkritische Haltungen ganz offen zu Tage.     

Der Workshop bietet Gelegenheit zum Austausch über eigene Erfahrungen und Konfrontationen im beruflichen Umfeld. Zudem diskutieren wir einen angemessenen den Umgang damit. 

WS 3: Queersensible Jugendhilfe – Umsetzung des Jugendstärkungsgesetzes  
(Heik Zimmermann) 

Das - und Jugendstärkungsgesetz ist ein wichtiges Gesetz, in dem der Einbezug der Lebensweltorientierung von LSBT*I*Q-Kindern und Jugendlichen in der pädagogischen Arbeit festgeschrieben ist. In diesem Workshop schauen wir genauer in das Gesetz und entwickeln Ideen, wie der dort geforderte queersensible Umgang in der Jugendhilfe umgesetzt werden kann. 

Referierende 

Hannah Engelmann-Gith ist Erziehungswissenschaftlerin und systemische Trans*Beraterin. Sie forscht und lehrt zu anti-queerer Ideologie sowie zu queerpositiver

Imke Klein arbeitet freiberuflich in eigener Praxis für Systemische Therapie, Coaching und Supervision. Schwerpunkt und Erfahrung sind seit über 30 Jahren das Thema Diversität, , Gerechtigkeit und Gleichstellung in unterschiedlichsten Kontexten und Systemen.  

Heik Zimmermann ist Koordinatorin* des Kompetenzzentrum Trans* und Diversität in Hessen und setzt sich ehrenamtlich für trans*Kinder und , sowie für Familien mi trans*Kindern ein. Ein Schwerpunkt der Arbeit von Heik Zimmermann liegt auf den Themen Adultismus und Kinderrechte. 

Anmeldung: 

Kostenbeitrag: 65 € (inkl. Catering), eine Reduzierung des Kostenbeitrags ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, sprechen Sie und bitte an.

Anmeldung unter Angabe des Wunsch-Workshops:  

judit.grimm@dgti.org  

oder  

heik.zimmermann@dgti.org

Bitte überweisen Sie den Teilnahmebeitrag in Höhe von 65 € unter der Angabe ihres Namens und Tagungstitel Himmelblau und Rosarot im Verwendungszweck auf folgendes Konto: 
dgti e.V. 
IBAN: DE 1166 4900 0000 1307 7606  
BIC: GENODE61OG1 
Volksbank Offenburg

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