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Die Sachlage zum Thema Pubertätsblocker

Pubertätsblocker
Pubertätsblocker

Jenny Wilken: Die Sachlage zum Thema „Pubertätsblocker“, 06.12.2023

Die von Jugendlichen steht seit längerer Zeit im Fokus von transfeindlichen Akteuren und Medienberichten, die vor allem mit Falschinformationen den Diskurs beeinflussen, um den Zugang von trans*Jugendlichen zur Gesundheitsversorgung, besonders zu den Pubertätsblockern, zu verhindern.

Bei trans* und nichtbinären Jugendlichen liegt eine sogenannte im Jugend- und Erwachsenenalter (HA60, ICD11) vor. Die WPATH Standards of Care, Version 8 (2022) und die Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung, Behandlung liefern die Behandlungsgrundlagen.

Die AWMF S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Diagnostik und Behandlung ist derzeit in der Fertigstellung und löst die bereits ausgelaufene und veraltete S1-Leitlinie: „Störungen der im Kindes- und Jugendalter“ ab. Bereits 1980 wurde im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders 3. Edition die Diagnose „Gender identity disorder of childhood“ eingeführt.

Darüber hinaus gibt es die Ad-hoc-Empfehlungen des Deutschen Ethikrates bei Kindern und Jugendlichen“. Der weist darauf hin, dass „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht [..] auch das [umfasst], ein Leben entsprechend der eigenen, subjektiv empfundenen geschlechtlichen Identität zu führen und in dieser Identität anerkannt zu werden.“

Pubertätsblocker



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