Autor: Petra Weitzel

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Petra Weitzel

OutInChurch – Für eine (katholische) Kirche ohne Angst

Die katholische Kirche machte zuletzt eher durch Skandale um Missbrauch auf sich aufmerksam. Aber es bewegt sich etwas: Der „Synodale Weg“, „Maria 2.0“ und in kurzer Folge Tagungen und Podiumsdiskussionen in mehreren Bistümern rund um geschlechtliche und sexuelle Identität, also „LSBTI“, lesbisch, bi, schwul, trans* und intergeschlechtlich, lassen aufhorchen. 14 katholische Bistümer haben inzwischen offizielle oder inoffizielle LSBTI Beauftragte oder etwas, dass sich „Regenbogenpastoral“ nennt. All das bezieht sich bislang fast ausschließlich auf die gemeinen Gläubigen und nicht auf die Mitarbeitenden, seien sie nun im Verkündigungsdienst tätig oder Angestellte einer KiTA oder eines Krankenhauses. Ein derartiger Zustand befördert Angst, Denunziantentum

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Petra Weitzel

Ruhe in Frieden – Katharina Hören

Heute ist unsere Aktivistin und liebe Freundin nach langer schwerer Krankheit von uns gegangen. Katharina, „Kathi“ wurde 54 Jahre alt. Sie hatte es nicht leicht, im Gegenteil. Zusätzlich zu allem was einem an Widerständen während der Transition alles begegnen kann, machten ihr traumatische Erlebnisse und eine Lungenkrankheit das Leben schwer. Lange bevor sie in der Öffentlichkeitsarbeit der dgti e.V. aktiv wurde, hatte sie an Ausbildung und Erfahrung alles gesammelt, was man unter „normalen“ Bedingungen für ein erfolgreiches Berufsleben braucht.Frauen mit trans* Hintergrund werden jedoch so viele Steine in den Weg gelegt, dass viele zwei Leben bräuchten um daran vorbei zu

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Petra Weitzel

Selbstbestimmung – Ja, aber wie?

Selbstbestimmung für TIN* Personen:  Was ist damit gemeint ? Der einfache Zugang zu einer Vornamens- und Personenstandsänderung ohne Richter und psychiatrische Gutachten? Das Recht auch ohne eine solche „amtliche“ Änderung im geäußerten Wissen um das eigene Geschlecht angesprochen zu werden? Oder beinhaltet Selbstbestimmung auch die faktische Möglichkeit, diese Rechte überall durchsetzen zu können, z.B. in den Geburtsurkunden eigener Kinder? Gehört dazu auch das Recht auf eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung? Jetzt ist die Zeit, alles notwendige gesetzlich zu regeln, möglichst so, dass man die TIN* Community auch in Zukunft nicht mehr übergehen kann. Die Beschränkung einer Neuregelung auf die Änderung des Vornamens-

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Macht B*LD Dir eine Meinung ?

„Nächste Runde im Toilettenstreit zwischen CDU und Ampel“ so titelt die „BILD“ in einem am 11.12.2021 veröffentlichten Beitrag. Jetzt, da die CDU nicht mehr Teil der Bundesregierung ist, können endlich ihr nahestehende Kommentator*innen jegliche Zurückhaltung aufgeben und munter über Themen rund um geschlechtliche Vielfalt Aufreger produzieren. Mit dem Wahrheitsgehalt nimmt man es da nicht so genau. Schon an der Überschrift des Beitrags sind Zweifel angebracht: Ist Marc Henrichmann (MdB) DIE CDU ? Mit Sicherheit nicht. Wo hat eigentlich die vorhergehende Runde im „Toilettenstreit“ stattgefunden – im Wasserglas? Was ist dran an der Behauptung, all gender Toiletten wären für Frauen eine

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Fachartikel
Petra Weitzel

Das Transsexuellengesetz

Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz – TSG) Vom 10. September 1980 zuletzt geändert am 1.11.2017 durch BGBL 2522 ohne Änderung des Gesetzestextes wurde der Begriff Geschlecht in §8 (1) durch BGH Beschluss vom 22. April 2020 -XII ZB 383/19 um den Personenstand „divers“ erweitert. Geändert durch Art. 49 Rentenreformgesetz 1992 vom18.12.1989 (BGBl. I S. 2261), § 8 Betreungsgesetz vom 12.9.1990 (BGBl I S. 2002), Art. 14 § 2 Kindschaftsrechtsreformgesetz vom 16.12.1997 (BGBl. I S. 2942) und Art. 13 Gesetz zur Neuordnung des Eheschließungsrechts ( Eheschließungsgesetz – EheschlRG) vom 8.5.1998 (BGBl.

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