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Autor: Petra Weitzel

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Transgender Day of Visibility

Zum Transgender Day of Visibility trafen trafen sich Aktivist*innen vor dem Reichstag in Berlin um aktuellen Themen rund um Selbstbestimmung und Geflüchtete trans*Personen Gesicht und Stimme zu geben.

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Presseeinladung zum Transgender Day of Visibility

Transgender Day of Visibility: “Wir brauchen Selbstbestimmung, noch in diesem Jahr” Am internationalen Tag für die Sichtbarkeit von trans* Personen, am Donnerstag, den31.03.2022 übergibt die 18-jährige Petitionsstarterin und trans–Aktivistin Emma Kohler mehr als 85.000 Unterschriften ihrer Petition “Selbstbestimmung 2022” an Hakan Demir (Mitglied des Bundestages (SPD) und Berichterstatter für das Selbstbestimmungsrecht im Innenausschuss) sowie an weitere Politikerinnen. Emma Kohler kommentiert: “Trans* Personen in Deutschland warten seit Jahrzehnten auf eine Abschaffung der Diskriminierung durch das sogenannte Transsexuellengesetz. Wir brauchen Selbstbestimmung, noch in diesem Jahr! Ich freue mich, am Donnerstag, dem internationalen Tag für die Sichtbarkeit von trans* Personen die Unterschriften meiner

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Zi Faámelu sagt Danke - Zi Faámelu says thank you
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Zi Faámelu ist in Sicherheit

Zi Faámelu musste viele Tage an der ukrainischen Grenze warten. Wer rechtlich als Mann gilt muss in der ukrainischen Armee kämpfen. Frauen dürfen das, müssen aber nicht. Da Trans* Feindlichkeit in der Ukraine noch recht weit verbreitet ist und bei einer Gefangenschaft durch russische Streitkräfte Dinge passieren können, die wir uns lieber nicht vorstellen wollen, gab es nur eine Option: Zi muss aus der Ukraine raus! Ausreisen durfte sie jedoch zunächst nicht und saß völlig verzweifelt an der Grenze fest. Ihr Hilferuf traf bei Lisette Rosenkranz ein, die alle Hebel in Bewegung setzte. Eine Personenstands- und Vornamensänderung in der Ukraine

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Anti-trans* Netzwerke

von Cornelia Kost Die anti-trans* Gruppen sind weltweit gut vernetzt. Die Bündnisse reichen über das gesamte politische Spektrum und weit ins evangelikale Lager. Aus dieser Quelle fließen beträchtliche Finanzmittel in den Kampf gegen geschlechtliche Vielfalt, wie die unten verlinkte Untersuchung des Europaparlaments aufzeigt. Wer, von wem, warum und wieviel Geld bekommt wird allerdings verschwiegen, man ist diskret. Wer die Links anklickt, bekommt schicke Webseiten zu sehen, häufig ohne Impressum, die verblüffend ähnlich sind. Erstaunlich ist auch, dass Eltern, die sich über ihre trans Kinder ärgern, Zeit und Muße finden, Kongresse, Broschüren und Aktionen zu organisieren. Im Netz brüsten sich die Gruppen

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Unterstützt LSBTI in der Ukraine
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Schutz für LSBTIQ* aus der Ukraine!

Wir als dgti e.V. stehen im Austausch mit Vertreter*innen diverser Organisationen aus der LSBTIQ*-Community in Deutschland, organisiert im Bündnis Queere Nothilfe Ukraine, und sind sehr besorgt über die Lage in und um die Ukraine. Uns erreichen viele Nachrichten von LSBTIQ*, ihren Familien und ihren zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen. Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat sich die Lage dramatisch verschärft. Schon am ersten Tag des Überfalls wurde wichtige Infrastruktur zerstört. Viele Menschen flüchten innerhalb des Landes, aber auch Richtung Rumänien, Slowakei, Moldawien und Polen. Da Flughäfen großflächig bombardiert wurden, können die Menschen die Ukraine nur noch über den Landweg

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Trans Day of Visibility
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Alice Schwarzer im Gendertrouble

Die “ZEIT” veröffentlichte am 23.2.2022 einen Auszug aus einem demnächst erscheinenden Buch von Alice Schwarzer der mit “Im Gendertrouble – Das geplante Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung ist ein fataler Irrweg. Junge Frauen werden nicht geheilt, indem sie Männer werden. Ein Debattenbeitrag” überschrieben ist. Dass Redaktionen sich kommenden Gesetzesvorhaben annehmen, ist völlig normal. Es gibt jedoch eine Schieflage. Nimmt die Politik sich marginalisierten Minderheiten an, wird dies aus der rechten Ecke als “Diktatur” gegen die Mehrheit gebrandmarkt. “Rechte Ecke” deshalb, weil dort meist die Ansicht vorherrscht, eine -imaginäre- Mehrheit entscheide ohne jede Rücksicht über alles. Dies wird dazu noch an Herkunft,

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Ukraine LSBTI
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Solidarität mit der Ukraine

Putin lässt schießen. Unsere Gedanken sind beim ukrainischen Volk und den LSBTI Menschen vor Ort, die von einer Besetzung des Landes durch russische Truppen nichts Gutes zu erwarten haben. Was können wir tun? In den sozialen Netzwerken ist große Solidarität vorhanden und viele Menschen bieten LSBTI Personen aus der Ukraine einen Platz in ihrem Heim an. Wer Geflüchteten aus dem LSBTI Bereich vorübergehend Unterkunft geben kann, meldet sich am besten bei der nächstgelegen Rainbow Refugees Gruppe oder bei https://quarteera.de (Selbsthilfeverein für russischsprachige LSBTI Personen). Hier werden auch Spenden entgegen genommen. Wer dafür ist, alle Finanztransaktionen mit Russland zu verhindern, kann

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Ergänzungsausweis der dgti
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Impfnachweis und dgti Ergänzungsausweis

Einen Impfnachweis und dgti Ergänzungsausweis mit dem gewählten Vornamen plus amtliches Dokument mit dem Deadname zu benutzen, geht das? Ja, das geht, aber nicht überall. Nachdem Baden-Württemberg seine Corona Verordnung entsprechend angepasst hat und den Ergänzungsausweis öffentlich nennt, haben wir weitere Bundesländer angeschrieben. Brandenburg, Hessen und NRW haben unsere Bitte um Ergänzung der Corona Verordnung mit für die Politik atemberaubender Geschwindigkeit umgesetzt. Dafür gilt diesen Ministerien und deren Mitarbeitenden unser herzlicher Dank, denn das ist nicht selbstverständlich. Mit Stand 14.03.2022 sind die Bundesländer Bayern, Berlin und Rheinland-Pfalz hinzugekommen. Kann ein Impfzertifikat nachträglich geändert werden? Nein. Wenn sich der Vorname oder

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Helma Katrin Alter (c) dgti e.V
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Nachruf: Helma Katrin Alter

Unser Gründungsmitglied Helma Katrin Alter ist am 24.1.2022 im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie hat die Anfangszeit der dgti maßgeblich geprägt. Ohne sie wäre die dgti auch heute nicht, was sie ist. Helma Katrin stellte schon Anfang der 2000er in einem Gutachten für das Bundesverfassungsgericht fest, dass es mehr als die zwei damals möglichen Geschlechtseinträge bräuchte. Konkret empfahl sie damals zwei weitere, hielt aber Geschlecht für etwas so individuelles, dass es derer vermutlich in Deutschland über 80 Millionen gäbe. Sie war eine große Idealistin, die vor allem auf sich selber keine Rücksicht nahm, um die Lebensbedingungen, nicht nur von

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