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Kategorie: Professional

News
Petra Weitzel

Gremien paritätisch besetzen ?

Mann raus, Frau rein und alles ist gut? So einfach ist es leider nicht. Es kommt immer noch vor, dass Verordnungen und Gesetzesentwürfe in guter Absicht vorgeschlagen werden, um einen Mindestanteil an Frauen in Leitungsgremien zu garantieren und dabei neue Benachteiligungen für nicht-binäre Personen geschaffen werden. Frauen sind in den Vorständen vieler Organisationen unterrepräsentiert. Gremien paritätisch zu besetzen, ist jedoch auch mit einem geschlechtsunspezifischen Gesetzestext möglich. Im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages wurde am 9.11.2022 der Entwurf eines “Krankenhauspflegeentlastungsgesetz” (BT-Drs. 20/3876) vorgelegt. Ein Änderungsantrag der Regierungskoalition sieht vor, Vorstände der Kassen-(zahnärztlicher) Vereinigungen, die aus mehr als einer Person bestehen, mit mindestens

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News
Sandra Mielke

VI. „Transidentität: Rahmenbedingungen und Erfahrungen in der Gruppentherapie“

Der Themenschwerpunkt am 6. Treffen des Qualitätszirkel Psychotherapeut*innen „Transidentität: Rahmenbedingungen und Erfahrungen in der Gruppentherapie – Impulsvortrag von Diplom-Psychologin Andrea Chwastek, Dresden“ Termin: Samstag, den 08. Oktober 2022 von 11:00 – 13:00 Uhr Ort: Online über Microsoft Teams Veranstalter: Qualitätszirkel Psychotherapeut*innen der dgti e.V. Organisatorisches: Die Teilnahme ist kostenfrei – wir freuen uns über Ihre Unterstützung als Fördermitglied der dgti e.V. oder eine Spende. Für die Veranstaltung werden 3 Punkte der LPK RLP vergeben (deutschlandweit gültig). Anmeldungen bitte an Sandra.Mielke@dgti.org Wir sind gemeinnützig und freuen uns über Ihre Unterstützung.Fördermitglied werden / Spenden

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Qualitätszirkel
Sandra Mielke

V. “Gendersensible Sprache aus Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigung”

Der Themenschwerpunkt am 5. Qualitätszirkel Psychotherapeut*innen “Gendersensible Sprache aus Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigung” findet am Samstag, den 30.07.2022 von 11:00 -13:00 Uhr als Online-Veranstaltung statt. Anmeldungen bitte an Sandra.Mielke@dgti.org Wir sind gemeinnützig und freuen uns über Ihre Unterstützung.Fördermitglied werden / Spenden

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Qualitätszirkel
Sandra Mielke

IV. Antrag auf Psychotherapie & Begleitung von Coming Out

Zum 4. Treffen des Qualitätszirkel Psychotherapeut*innen referierte Herr Dr. Volker Langhirt, Aschaffenburg, am 14.05.2022 zum Thema Antrag auf Psychotherapie & Begleitung von Coming Out mit besonderem Schwerpunkt der psychotherapeutischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Zusammenfassung Der Krankheitsbegriff des Gesundheitssystems stellt für die Betroffenen eine Herausforderung dar. Die vielmals zitierte Entpathologisierung sollte intensiver in der Auseinandersetzung mit den Leistungsträgern des Gesundheitssystems fokussiert werden, da die Gefahr der Konstruktion von Krankheiten zwecks Anerkennung der Kostenübernahme durch die Krankenkassen besteht. Eine Ablehnung von Gutachter*innen bezieht sich in der Regel auf scheinbar subjektive Interpretationen irreversibler Maßnahmen, insbesondere bei Minderjährigen. In Bayern scheint es eine

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umfragetsg
News
Jenny Wilken

Umfrage zur Begutachtung und dem Verfahren nach Transsexuellengesetz (TSG)

Ergebnisse und Hintergründe Menschen, die transident sind und den Wunsch haben, rechtlich als auch sozial im gewünschten Geschlecht anerkannt zu werden und zu leben, müssen in Deutschland ein Verfahren beim Amtsgericht durchlaufen, um ihren Vornamen und/oder Personenstand zu ändern. Dieses Verfahren ist durch das sogenannte „Transsexuellengesetz“ (TSG) – das Gesetz zur Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen – geregelt. Dieses ist seit 1981 in Kraft und wurde mehrfach vom Bundesverfassungsgericht in einzelnen Teilen für verfassungswidrig erklärt. „Dennoch geblieben sind für eine Änderung des Personenstands und des Vornamens aktuell noch der medizinische Gutachtenzwang und dem vorangestellt

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News
Petra Weitzel

Anti-trans* Netzwerke

von Cornelia Kost Die anti-trans* Gruppen sind weltweit gut vernetzt. Die Bündnisse reichen über das gesamte politische Spektrum und weit ins evangelikale Lager. Aus dieser Quelle fließen beträchtliche Finanzmittel in den Kampf gegen geschlechtliche Vielfalt, wie die unten verlinkte Untersuchung des Europaparlaments aufzeigt. Wer, von wem, warum und wieviel Geld bekommt wird allerdings verschwiegen, man ist diskret. Wer die Links anklickt, bekommt schicke Webseiten zu sehen, häufig ohne Impressum, die verblüffend ähnlich sind. Erstaunlich ist auch, dass Eltern, die sich über ihre trans Kinder ärgern, Zeit und Muße finden, Kongresse, Broschüren und Aktionen zu organisieren. Im Netz brüsten sich die Gruppen

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Fortbildungen
dgti e.V.

Fortbildungstagung

„Trans*- und nicht-binäre Kinder und Jugendliche therapeutisch und pädagogisch begleiten“ Der dgti e. V. Arbeitskreis Rheinland-Pfalz möchte Sie in diesem Jahr wieder zu unserer Fortbildung„Trans- und nicht-binäre Kinder/Jugendliche in therapeutischen und pädagogischen Kontexten begleiten“ einladen. Schwerpunkt Der Fokus der Veranstaltung liegt auf den möglichen Herausforderungen in pädagogischen und therapeutischen Handlungsfeldern in der Begleitung von tn (trans* und nicht-binär) Kindern und Jugendlichen. Die Fortbildung richtet sich an Pädagoginnen aus den unterschiedlichsten Institutionen wie Kita, Schule, Soziale Arbeit etc., an Ärztinnen, unabhängig von der medizinischen Fachdisziplin und dem Bundesland, sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, die eine Annäherung an pädagogische und therapeutische Öffnungsprozesse im

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Fachartikel
Jenny Wilken

Stellungnahme zur neuen Begutachtungsrichtlinie des MDS

Die dgti als Fachverband begrüßt die Veröffentlichung der angekündigten neuen Begutachtungsrichtlinie und die damit verbundene Ablösung und Überarbeitung der veralteten Richtlinien von 2009. Auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Kritik an der Begutachtungspraxis des MDS in der Fachliteratur[1] ist es allerdings verwunderlich, warum hier für elf Jahre gebraucht wurde und es erst die Herausgabe der S3 Leitlinien für Trans* Behandelnde (2018/ Überarbeitung bereits 2019) benötigte, um sich dem internationalen Forschungsstand auch nur ansatzweise anzupassen. Wir als Fachverband und Betroffenenvertretung vermissen zudem einen transparenten Entwicklungsweg dieser Richtlinien. Ein partizipativer Austausch mit (medizinischen) Fachgesellschaften oder Verbänden wie dem Bundesverband Trans* bzw. der

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