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Positives Gerichtsverfahren: Trans* Frauen dürfen nicht transfeindlich beleidigt werden

Janka Kluge, ehemaliges Vorstandsmitglied der dgti, Journalistin und Mitherausgeberin vom Sammelband “Einfach Selbstbestimmt: Texte zur Lebensrealität jenseits der Geschlechternormen” (2024, KiWi Verlag), hatte gegen den Blogger Julian Reichelt Klage wegen Misgenderns eingereicht und das Gerichtsverfahren gewonnen. In einem weiteren Fall leider erfolglos, was Reichelt zum Anlass nahm und Janka Kluge mit dem Slur “Transe” beleidigte. Dagegen wehrte sich sie nun erfolgreich. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied nun, dass trans* Frauen damit nicht beleidigt werden dürfen. Die Entscheidung (Az. 16 U 92/23) wurde am 12.7.2024 bekannt. Das Wort sei ausschließlich abwertend, hieß es zur Begründung. Der diskriminierende Verletzungsgehalt stehe auf

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nicht-binär
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Nicht-binär: Jenseits von Mann & Frau

Am 14. Juli haben wir eine wichtige Nachricht für alle Kalender-Apps: Bitte fügt mehr Farben hinzu! Denn am International Non-Binary People’s Day feiern wir die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten – weit über Rosa und Blau hinaus. Dieser Tag ist der dgti ein wichtiges Anliegen und spiegelt ihre Mission wider, die Rechte und Sichtbarkeit nicht-binärer Menschen zu stärken.

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21 Reisetipps für queere Personen

Reisen als queere Person ist eine Erfahrung voller Freude und Herausforderungen. In Deutschland, Europa und weltweit gibt es eine Vielzahl von Reisezielen, die sich als LSBTQIA-freundlich präsentieren. Dennoch gibt es auch Gegenden, in denen Diskriminierung und rechtliche Hürden bestehen. Dieser Reiseführer bietet einen Überblick über queerfreundliche Reiseziele. LSBTQIA+ Reisen: Herausforderungen und individuelle Perspektiven Die meisten recherchierten Artikel im Internet zum Thema “LSBTQIA und Reisen” konzentrieren sich oft stark auf Ziele männlicher Homosexueller und lebendige Party-Szenen wie in Tel Aviv, die für ihre Pride-Veranstaltungen und LSBTQIA+ freundlichen Atmosphären bekannt sind. Dies spiegelt sich häufig in den dominanten Erzählungen wider, während trans*

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Erinnerung an Stonewall 1969: Geburt der queeren Revolution!

Am frühen Morgen des 28. Juni 1969 fand ein Polizeieinsatz im „Stonewall Inn“, einer Bar in der Christopher Street von New Yorks Greenwich Village, statt, der zu spontanen Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen führte. Diese als Stonewall-Aufstände bekannten Ereignisse markierten einen entscheidenden Wendepunkt im Kampf für die Rechte von LGBTQI+ Menschen und gelten als der Beginn der modernen queeren Bewegung. Warum Stonewall heute noch zählt In einer Zeit, in der rechtes Gedankengut und Intoleranz bedauerlicherweise wieder Aufwind erfahren, ist es umso wichtiger, sich die Bedeutung von Stonewall ins Gedächtnis zu rufen. Die Geschichte der Stonewall-Aufstände ist nicht nur ein Kapitel vergangener

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Ein neuer Name, eine neue Ära
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Ein neuer Name, eine neue Ära

Ein neuer Name, eine neue Ära: Deutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V. Im Juni 1998 schlossen sich zehn visionäre Personen in Köln zusammen, um die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. zu gründen. Sie teilten die Überzeugung, dass trans* und inter* Personen eine starke Stimme und Unterstützung in der Gesellschaft benötigen. Über die Jahre hinweg haben wir uns als Bundesverband etabliert und unsere Dienste in den Bereichen Beratung und Fortbildung ausgebaut. Dabei haben wir stets die Wichtigkeit der Peer-Beratung betont, um den Mitgliedern der Community eine direkte und praktische Unterstützung zu bieten, die wir derzeit mit 59 Beratungsstellen

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Der neue dgti Vorstand 2023

Die Mitgliederversammlung der dgti e.V. hat am 30. September/01. Oktober 2023 einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorstand traf sich an diesem Wochenende zu einer Klausurtagung in Mainz.

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Offener Brief an Bundesminister Marco Buschmann

Gemeinsamer Brief von Trans-Kinder-Netz e.V. und dgti zum Interview des Bundesministers der Justiz Marco Buschmann mit der “ZEIT” vom 6.1.2023. Sehr geehrter Herr Minister Buschmann, wir bitten um Kenntnisnahme unserer Ausführungen, eine Stellungnahme vorab, und ein Gespräch zum Themenkreis Selbstbestimmungsgesetz mit Ihrem Haus gerne im digitalen Format, vorzugsweise mit weiteren Verbänden und Vereinen wie dem Transkindernetz e.V. und dem BV-Trans* e.V. In einem Interview mit der „ZEIT“, erschienen am 6.1.2023 antworteten Sie auf Fragen zum kommenden Selbstbestimmungsgesetz wie folgt: „Da wurden teils Zerrbilder über geschlechtsangleichende Operationen für Minderjährige gezeichnet. Die Wahrheit ist: Medizinische Fragen regelt unser Entwurf überhaupt nicht. Hier

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Das Queere Netzwerk Bayern – EINE ZENTRALE PLATTFORM FÜR LSBTIQ* IN BAYERN

EINE ZENTRALE PLATTFORM FÜR LSBTIQ* IN BAYERNDAS QUEERE NETZWERK BAYERN PRÄSENTIERT SICH DER ÖFFENTLICHKEIT Pressemitteilung vom 25. APRIL 2022 Seit Ende 2021 arbeitet ein Team aus Projektmitarbeiter*innen und Projektträger*innen am Aufbau einer Dachstruktur für LSBTIQ*-Angebote im Freistaat Bayern. Ziel ist die Schaffung einer zentralen Plattform zur Kommunikation, Vernetzung und Information. Gefördert wird das Netzwerk vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Das Projekt stellt sich nun erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Im Juli 2022 wird ein umfangreiches Online-Portal vorgestellt durch das sich LSBTIQ* und Fachinteressierte über queere Angebote in ganz Bayern informieren können. Zusätzlich lädt das QNB schon jetzt

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Helma Katrin Alter (c) dgti e.V
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Nachruf: Helma Katrin Alter

Unser Gründungsmitglied Helma Katrin Alter ist am 24.1.2022 im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie hat die Anfangszeit der dgti maßgeblich geprägt. Ohne sie wäre die dgti auch heute nicht, was sie ist. Helma Katrin stellte schon Anfang der 2000er in einem Gutachten für das Bundesverfassungsgericht fest, dass es mehr als die zwei damals möglichen Geschlechtseinträge bräuchte. Konkret empfahl sie damals zwei weitere, hielt aber Geschlecht für etwas so individuelles, dass es derer vermutlich in Deutschland über 80 Millionen gäbe. Sie war eine große Idealistin, die vor allem auf sich selber keine Rücksicht nahm, um die Lebensbedingungen, nicht nur von

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