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Kategorie: News

Ukraine LSBTI
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Solidarität mit der Ukraine

Putin lässt schießen. Unsere Gedanken sind beim ukrainischen Volk und den LSBTI Menschen vor Ort, die von einer Besetzung des Landes durch russische Truppen nichts Gutes zu erwarten haben. Was können wir tun? In den sozialen Netzwerken ist große Solidarität vorhanden und viele Menschen bieten LSBTI Personen aus der Ukraine einen Platz in ihrem Heim an. Wer Geflüchteten aus dem LSBTI Bereich vorübergehend Unterkunft geben kann, meldet sich am besten bei der nächstgelegen Rainbow Refugees Gruppe oder bei https://quarteera.de (Selbsthilfeverein für russischsprachige LSBTI Personen). Hier werden auch Spenden entgegen genommen. Wer dafür ist, alle Finanztransaktionen mit Russland zu verhindern, kann

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Big Brother is watching you

Sollte die Bundesregierung TSG-Akten zu Forschungszwecken speichern?! Frau Vogler, die queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ließ in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung durchblicken, dass sie es für notwendig halte die Aufbewahrungsfristen für Gerichtsunterlagen zu Verfahren nach dem TSG zu verlängern um diese Unterlagen den Betroffenen und der Wissenschaft zugänglich zu machen. Sie fragt auch an, inwiefern die Bundesregierung hierzu mit den Betroffenenverbänden bereits den Kontakt gesucht habe. Hätte Frau Vogler ihrerseits vor dieser Anfrage Kontakt zur dgti gesucht, hätten wir ihr gerne erklärt dass wir ihre Idee für ziemlich schlecht halten. Zum einen reichen für den Nachweis einer Personenstandsänderung, einer

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Ergänzungsausweis der dgti
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Impfnachweis und dgti Ergänzungsausweis

Einen Impfnachweis und dgti Ergänzungsausweis mit dem gewählten Vornamen plus amtliches Dokument mit dem Deadname zu benutzen, geht das? Ja, das geht, aber nicht überall. Nachdem Baden-Württemberg seine Corona Verordnung entsprechend angepasst hat und den Ergänzungsausweis öffentlich nennt, haben wir weitere Bundesländer angeschrieben. Brandenburg, Hessen und NRW haben unsere Bitte um Ergänzung der Corona Verordnung mit für die Politik atemberaubender Geschwindigkeit umgesetzt. Dafür gilt diesen Ministerien und deren Mitarbeitenden unser herzlicher Dank, denn das ist nicht selbstverständlich. Mit Stand 14.03.2022 sind die Bundesländer Bayern, Berlin und Rheinland-Pfalz hinzugekommen. Kann ein Impfzertifikat nachträglich geändert werden? Nein. Wenn sich der Vorname oder

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Helma Katrin Alter (c) dgti e.V
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Nachruf: Helma Katrin Alter

Unser Gründungsmitglied Helma Katrin Alter ist am 24.1.2022 im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie hat die Anfangszeit der dgti maßgeblich geprägt. Ohne sie wäre die dgti auch heute nicht, was sie ist. Helma Katrin stellte schon Anfang der 2000er in einem Gutachten für das Bundesverfassungsgericht fest, dass es mehr als die zwei damals möglichen Geschlechtseinträge bräuchte. Konkret empfahl sie damals zwei weitere, hielt aber Geschlecht für etwas so individuelles, dass es derer vermutlich in Deutschland über 80 Millionen gäbe. Sie war eine große Idealistin, die vor allem auf sich selber keine Rücksicht nahm, um die Lebensbedingungen, nicht nur von

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Sondersendung Katharina Hören

Am Samstag, den 29.01.2022 hat der Sender Radio | livezwei.de zusammen mit der dgti e.V. eine Gedenksendung für die kürzlich verstorbene Moderatorin Katharina geplant. Julia Steenken wird für die dgti live dabei sein. Katharina Hören war nicht nur als Moderation bei LiveZwei.de tätig, sondern auch bei uns im Verein der dgti e.V., um anderen Menschen zu helfen und zu unterstützen. Start der Gedenksendung ist ab 18 Uhr, Ende 20 Uhr. Auf der Webseite von Radio | livezwei.de kann man sich live in das Programm schalten.

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Solidarität mit Tessa Ganserer

Die Redaktion der “EMMA” hat mit ihrem Onlinebeitrag „Ganserer: Die Quotenfrau“, wie  so oft, wenn es um trans*Menschen geht, jeglichen Anstand und jegliche journalistische Sorgfalt vergessen. Nicht nur, dass privateste Dinge des gewählten Opfers unter Verwendung des Deadnames offengelegt wurden, es wurde auch bei den Fakten manipuliert, um Frau Ganserer eine Straftat zu unterstellen. Auch die Redaktion der Emma sollte die Rechtslage kennen. Die Quotierung von Wahllisten, wie sie z.B. die Grünen vornehmen, sind Regelungen der Parteien. Gesetzlich ist eine solche Quotierung einer Wahlliste zur Bundestagswahl nicht verankert. Da auf dem Stimmzettel sogar der Deadname gefolgt vom im Klammern gesetzten

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Out in Church
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OutInChurch – Für eine (katholische) Kirche ohne Angst

Wie Gott uns schuf | Die Doku | ARD Mediathek “Wir, die dgti, sind stolz darauf, dass unser Mitglied Charlotte Penelope Protagonistin der TV-Dokumentation “Wie Gott uns schuf” und der Initiative “Out in Church” ist.” Die katholische Kirche machte zuletzt eher durch Skandale um Missbrauch auf sich aufmerksam. Aber es bewegt sich etwas: Der “Synodale Weg”, “Maria 2.0” und in kurzer Folge Tagungen und Podiumsdiskussionen in mehreren Bistümern rund um geschlechtliche und sexuelle Identität, also “LSBTI”, lesbisch, bi, schwul, trans* und intergeschlechtlich, lassen aufhorchen. 14 katholische Bistümer haben inzwischen offizielle oder inoffizielle LSBTI Beauftragte oder etwas, dass sich “Regenbogenpastoral” nennt.

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Ruhe in Frieden – Katharina Hören

Heute ist unsere Aktivistin und liebe Freundin nach langer schwerer Krankheit von uns gegangen. Katharina, „Kathi“ wurde 54 Jahre alt. Sie hatte es nicht leicht, im Gegenteil. Zusätzlich zu allem was einem an Widerständen während der Transition alles begegnen kann, machten ihr traumatische Erlebnisse und eine Lungenkrankheit das Leben schwer. Lange bevor sie in der Öffentlichkeitsarbeit der dgti e.V. aktiv wurde, hatte sie an Ausbildung und Erfahrung alles gesammelt, was man unter „normalen“ Bedingungen für ein erfolgreiches Berufsleben braucht.Frauen mit trans* Hintergrund werden jedoch so viele Steine in den Weg gelegt, dass viele zwei Leben bräuchten um daran vorbei zu

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Selbstbestimmung – Ja, aber wie?

Selbstbestimmung für TIN* Personen:  Was ist damit gemeint ? Der einfache Zugang zu einer Vornamens- und Personenstandsänderung ohne Richter und psychiatrische Gutachten? Das Recht auch ohne eine solche “amtliche” Änderung im geäußerten Wissen um das eigene Geschlecht angesprochen zu werden? Oder beinhaltet Selbstbestimmung auch die faktische Möglichkeit, diese Rechte überall durchsetzen zu können, z.B. in den Geburtsurkunden eigener Kinder? Gehört dazu auch das Recht auf eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung? Jetzt ist die Zeit, alles notwendige gesetzlich zu regeln, möglichst so, dass man die TIN* Community auch in Zukunft nicht mehr übergehen kann. Die Beschränkung einer Neuregelung auf die Änderung des Vornamens-

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